Tod, Hunger und Zerstörung. Der Zweite Weltkrieg wirbelte auch die scheinbare Idylle in den drei bergischen Kleinstädten durcheinander. Auch wenn der Krieg hier nicht so schlimme Folgen hinterließ wie in den benachbarten Großstädten, mussten auch hier viele Menschen nach 12 Jahren „Drittes Reich“ wieder von vorne anfangen.
Wohnungsnot, Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge. Wer kam und wer blieb? Das Bergische Land wurde für viele zur neuen Heimat. Wie erlebten die Menschen die Nachkriegszeit und wie wurden die Flüchtlinge aufgenommen?
Radevormwald: Reformierte Kirche Hohenfuhrstraße



2007-03-07
Auf einer gut besuchten Podiumsdiskussion im Heimatmuseum Hückeswagen Mitte November 2006 stellte die AG erste Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen aus Radevormwald und Hückeswagen wurden bereits geführt und archiviert; diese liegen als Tondokumente vor, ein Großteil wurde bereits verschriftlicht. Die AG möchte diese Arbeit fortsetzen und so die Erinnerungen der Betroffenen festhalten. Zudem bietet das Stadtarchiv Hückeswagen reichlich Aktenmaterial, dessen Aufbereitung und Bearbeitung eine weitere Aufgabe der AG darstellt.
Zur Zeit sind sieben Mitglieder in der AG engagiert, die sich über jede Form der Unterstützung, insbesondere von Interessierten und Sachkundigen aus dem Raum Wermels-kirchen, freuen. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist am 7. Mai, 19 Uhr, in den Räumen der BZG-Geschäftsstelle, Islandstraße 1, Hückeswagen. Die weiteren Termine sind am 6. August und 5. November 2007.
Kontakt: Norman Schorl, Tel.: 02192/851957
Mail: nschorl@aol.com
