Die Ausstellung „Nationalsozialismus in Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen 1933–1945“ zog im Jahr 2005 an nur sechs Wochenenden und insgesamt zwölf Ausstellungstagen 2.074 Besucher in die Wülfing-Fabrik in Radevormwald-Dahlerau. Eine Bilanz, die sich nicht nur sehen lassen kann, sondern eine Größenordnung erreichte, die von den Organisatoren der Bergischen Zeitgeschichte (BZG) so nicht erwartet wurde. Vorsitzender Wolfgang Völkel: „Damit können wir mehr als zufrieden sein. Ich möchte die Ausstellungsbesucher ausdrücklich loben. Sie sind sehr vernünftig mit dem schwierigen Thema umgegangen.”
Positiv fiel auch die lange Verweildauer der Gäste auf. Viele verbrachten Stunden im aufgebauten Zeitstrahl von 1932 bis 1945 oder in einer der vier Themenräumen Schule, Wohnküche, Arbeitsstätte oder Kirchenraum. Einige brachten auch noch eigene Unterlagen oder Bilder mit, andere wiederum waren selber Zeitzeugen und berichteten von ihren Erlebnissen.
20 Schulklassen mit insgesamt 529 Schülern aus den drei bergischen Kleinstädten hatten an den Wochentagen in Spezialführungen eine gesonderte Führung be-kommen. Die SPD-Frak-tion aus Hückeswagen organisierte extra einen Ausflug und kam mit 25 Teilnehmern in der alte Tuchfabrik von Johann Wülfing & Sohn.
Im Laufe des Jahres 2006 ist die Herausgabe einer Ausstellungs-publikation geplant, auch werden einige Themenbereiche noch-mals gesondert in Broschürenform ver-öffentlicht. Bemerkenswert war auch die umfangreiche und detaillierte Pressebe-richterstattung, die nicht unwesendlich zu dem Erfolg beigetragen hat. Teile der Aus-stellung sind übrigens auch in der neuen Geschäftsstelle der BZG in der Marktstraße 2 zu sehen. Die Öffnungs-zeiten sind Montag von 17.00 bis 19.00 Uhr und Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr.
Text: N. Bangert
Fotos: N. Bangert und R. Vesper
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Film zur NS-Ausstellung der BZG:
„Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen im
Nationalsozialismus 1933-1945“
Die Ausstellung der Bergischen Zeitgeschichte im Wülfingmuseum in Radevormwald-Dahlerau vom 4.6.-10.7.05 lockte rund 2.100 Besucher an. Für die erste umfassende Dokumentation der NS-Zeit (500 qm Ausstellungsfläche) in den drei bergischen Kleinstädten eine erfreuliche und gleichzeitig unerwartet große Resonanz. Rund 20 Mitglieder der BZG haben sich an der Erstellung der Ausstellungskonzeption, an Aufbau und Durchführung beteiligt. Der Film von Thomas Ehl gibt einen Überblick und zeigt auch die spektakuläre Ankündigung der Ausstellung mit historischen Fahrzeugen aus den 1930er Jahren.
Hier geht es zum Film (optimiert für DSL). Sie werden weitergeleitet zu www.muvis.de :

